Körper und Anhänge
| Atmungsorgane der Honigbiene |
Nervensystem der Honigbiene |
||
![]() |
Ls=Luftsäcke
Ta=Tracheenäste QT=Quertracheen |
![]() |
A=Antennennerven
Se=Sehlappen Gk=Nervenknoten P=Punkaugen F=Fazettenaugen St=Strickleiternerven-ystem |
|
Biene atmet durch ein, den ganzen Körper durchziehendes, Röhrensystem den Tracheen. Sie sind vor allem im Hinterleib zu Luftsäcken erweitert (wichtig für die Flugeigenschaften). Seitlich an den Körperringen befinden sich die Atmungsöffnungen (Stigmen, 8 funktionsfähige) mit Verschlusseinrichtung. Die Einatmung erfolgt passiv bei entspanntem Hinterleib durch Öffnen der Stigmen, die sauerstoffhaltige Luft wird direkt ins Gewebe geleitet. Die Ausatmung erfolgt aktiv durch schließen der Hinterleibssegmente, die verbrauchte, kohlenstoffhaltige Luft wird durch die Bruststigmen abgegeben. Das Tracheennetz ist auch Halteorgan für verschiedene Organe. |
Das Nervensystem des Insekts ist ein Strickleiternervensystem. Es besteht aus dem Gehirn und zwei davon abgehenden Nervensträngen. Die Stränge ziehen sich an der Bauchseite entlang und sind durch Quernerven miteinander verbunden. Im Brustkorb hat die Biene zwei, im Hinterleib fünf (Ganglien) Nervenknoten. Diese Knoten sind autonom vom Hirn, von ihnen führen einige Stränge zu den inneren Organen, ein Knoten gehört zum Stachelapparat. Das Gehirn (Oberschlundgganglion) der Biene bestehen aus zwei becherförmigen Gebilden und stellen das eigentliche Gehirn dar. Das Unterschlundganglion steuert die Funktionen der Mundteile und hat keine Hirnfunktion. |
||
| Mittelbein |
Hinterbein |
||
![]() |
![]() |
![]() |
|
|
|
|||
|
|
|
||
|
|
|||
| Mund der Honigbiene |
|||
![]() |
Mundwerkzeuge Arbeitsbiene.
|
||