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Bienenläuse (in Mitteleuropa Braula coeca)

Bienenläuse sind in besonderer Weise an ihre Wirte (Honigbienen und andere verwandte Hautflügler) angepaßt. Sie leben auf diesen als „Ektoparasiten“ (Auf der Körperoberfläche lebende Parasiten).

Der Körper der bis 2 mm langen Fliegen ist flach, Flügel und Halteren fehlen. Das letzte Fußglied ist stark verbreitert und mit einem Kamm zum Festhalten ausgestattet.  Die Komplexaugen sind stark reduziert, Ocellen fehlen. Die Mundwerkzeuge sind nur zur Aufnahme der von den Bienen ausgewürgten Nahrung geeignet. Bienenläuse befallen bevorzugt Bienenköniginnen und nehmen hier Nahrung beim Futteraustausch auf, sie betteln aber auch die Arbeiterinnen direkt an. Die Weibchen legen ihre Eier in die Zellen der Bienen ab. Die Larven fressen dann minenartige Gänge in die Zelldeckel und -wände, ernähren sich dabei von Pollen und Honig. Die Verpuppung erfolgt