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Neuzeit ab 1500 n. Ch.

 

 

1555 Holzschnitt eines Bienenwanderwagen vor einem Bienengarten aus dem Buch „Historia de genetibus septentrionalibus“ des schwedischen Erzbischofs Olaus Magnus.

 1565

Die früheste, speziell für die Imkerei angefertigte Kleidung. Von Pieter Brueghels Federzeichnung

De Imkers dargestellt.

1622

Einführung der ersten Honigbienen nach Amerika. Erster Import nach Virginia  von England aus, während der Wintermonate in besetzten Beuten.

1769

Richtet die österreichische Erzherzogin Maria Theresia in Wien die weltweit erste staatliche Imkerschule ein.

1793

Christian Konrad Sprengel, Rektor in Spandau, entdeckt die Blütenbefruchtung durch Bienen (Blütenbiologie) und übergibt sein Buch "Das entdeckte Geheimnis der Natur im Bau und in der Befruchtung der Blumen" der Öffentlichkeit. Er lebte von 1750-1816 und betonte 1811 in einer weiteren Schrift die Nützlichkeit der Bienen und die Notwendigkeit der Bienenzucht 

1801

Franz Carl Achard gewinnt erstmals aus Rüben Zucker. Es entsteht in Cunern/Schlesien die erste Rübenzuckerfabrik der Welt. Dadurch verliert Honig als Süssmittel an Bedeutung und die Bienenhaltung geht zurück.

1822

Einführung der Honigbienen nach Australien aus Europa. In Australien leben mehr als 1.500 einheimische Bienenarten. Sie haben unterschiedlichste Formen, z.B. dick und flauschig wie die "Teddy Bear Bienen" oder glatt und glänzend. Die kleinste australische Biene ist die  "Quasihesma Biene", kleiner als 2 mm. Die größte Bienenart ist die "Great Carpenter Biene" mit einer Länge von bis zu 24 mm. Die meisten Arten haben leben in Staaten, 10 Arten der Gattungen "genera Trigona" und "Austroplebeia" können nicht stechen und produzieren einen köstlichen Honig Diese Bienen haben große Bedeutung für das Ökosystem. 

1839

Die ersten Bienen wurden nach Neuseeland durch englische Missionare gebracht.Erste urkundliche Erwähnung einer erfolgreichen Sendung von zwei Bienen-Stöcken in Northland im Jahr 1839.

5.-9.Sept. 1850

Gründung des "Deutschen bienenwirtschaftlichen Zentralvereins"

5.-9.Sept. 1850

Gründung der "Wanderversammlung der deutschen Bienenwirte" in Arnstadt/Thüringen (1866 in "Wanderversammlung deutscher und österreichisch-ungarischer Bienenwirte"umbenannt)

1853

Erfindung von beweglichen Wabenrähmchen durch Baron August Freiherr von Berlepsch.

1858

Führte Johannes Mehring die Mittelwand aus Bienenwachs ein

1865

Vorstellung der ersten Honigschleuder von  Major Franz Edler von Hruschka

1881 Der Uhrmacher Wilh. Wankler aus Wiernsheim (Württemberg) gibt zum ersten Mal seine Verfahren und Geräte zur künstlichen Weiselzucht bekannt (worauf unsere ganze heutige Zucht beruht).

2.-8.Aug. 1907

Gründung des "Deutschen Imkerbundes" auf der großen Imkertagung in Frankfurt a.M.

1923

Karl von Frisch ("Die Bienensprache kennt kein Geschwätz") entschlüsselt die "Sprache" der Bienen: Verständigung der Bienen durch gegenseitige Körperbewegungen beim Rund- und Schwänzeltanz. 1973 erhält Frisch zusammen mit den Verhaltensforschern Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen den Nobelpreis für Medizin.

1970

 

1977

Auftreten der Varroamilbe (Varroa destructor) in der Bundesrepublik Deutschland. Befall von Bienenvölkern mit einer äußerst gefährlichen Milbe, die im Rahmen eines Versuchsprogrammes an einem Universitätsinstitut mit der Einfuhr von Bienen der Spezies Apis cerana aus Süd- und Ostasien eingeschleppt worden war.