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Quaken und Tüten der Bienenköniginnen

Nach dem Auszug des 1.Schwarms (Vorschwarm) mit der Altkönigin bleibt das Restvolk mit den Königinnenzellen (Weiselzellen) zurück.

Wenn die erste Jung-Königin aus ihrer Zellen schlüpfen will, vergewissert sie sich durch (unbeantwortetes) „Quaken“ aus der Zelle heraus das keine Weisel mehr im Stock ist.

( Wird z.B. durch schlechtes Wetter, der Abgang des Vorschwarmes verhindert so befindet sich noch die alte Königin im Stock, die dann mit Tüten ihre Anwesenheit bekannt gibt).

 

Nach dem Schlupf zeigt die Weisel ihre Anwesenheit durch „Tüten“ an. Die verbleibenden Königinnen in ihren noch geschlossenen Zellen antworten mit „Quaken“.

 

Ist das Volk nicht mehr in Schwarmstimmung sticht die neue Königin ihre Schwester in ihren Zellen ab, und wird neue Stockmutter.

 

Befindet sich das Volk noch in Schwarmstimmung schützen die Bienen die, in ihren Zellen verbleibenden, Königinnen. Diese Königinnen verbleiben jetzt so lange in ihren Zellen wie das „Tüten“ zu hören ist.

 

Es ist ein  Wechselgesang (bis 2Tage) der auch außerhalb des Bienenstockes zu hören ist.

 

Die Geräusche werden durch die Flugmuskulatur und durch Anpressen der Königinnen an die Wabe erzeugt. Die Bienen nehmen die Schwingungen bzw. die Vibrationen über ihre Beine wahr.

 

Nach dem Auszug des Nachschwarmes schlüpfen die verbleibenden Königinnen.

(zuerst geschlüpfte Weiseln schließen sich oft noch dem Nachschwarm mit an).

 

Wer neue Stockmutter im Volk wird entscheiden nun die Kämpfe der Jungköniginnen untereinander.

 

So ist es zu hören

 

QUAKEN                            TÜTEN

 

Quaken und Tüten